Das Corona Virus und die Folgen für die Gastronomie
Die Gesamtsituation ist wirtschaftlich für alle Gastronomen, Hoteliers sowie Kulturschaffende eine Katastrophe. Eine Sparte, die zwar gerne vernachlässigt wird, tatsächlich aber in Deutschland mit der größte Arbeitgeber ist. Betriebe wurden von der Regierung zwangsgeschlossen. Wie viele davon wieder öffnen können, ist ungewiss, somit stehen zig tausende Stellen auf dem Spiel.
Konkret müssen nur in Bayern 447.000 Arbeitsplätze um Ihre Existenz bangen. Darüber hinaus etwa 150.000 Arbeitsplätze von branchennahen Betrieben.
Appell an unsere Politik:
Es muss gehandelt werden, sonst stehen wir in der Verantwortung für eine nie dagewesene Massenarbeitslosigkeit und das Wegbrechen eines Wirtschaftszweiges!
Die Folgen für die Gastronomie
Die Gastronomie lebt von täglicher gelebter Herzlichkeit, Gastkontakten und Geselligkeit. Das diese Kultur des gemeinsamen Lebens und Erlebens in der Vergangenheit (Skizirkus in Ischgl, Starkbierfest Tirschenreuth oder Karneval in Heinsberg) vermeintlich zur Ausbreitung des Corona Virus geführt hat kann nicht der Grund sein, eine gesamte Branche vor das Aus zu stellen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Regelungen ist dies jedoch die logische Schlussfolgerung in nur wenigen Tagen oder Wochen. Obowlh die Vielfalt der Möglichkeiten gastronomischer Konzepte es ermöglicht, unter differenzierten Regelungen eine sukzessive Wiedereröffnung zu beginnen. Die Bewirtung von Gästen ist auch unter der Einhaltung der Regelungen zum Gesundheitsschutz möglich und existenziell notwendig für die Existenz tausender Gastronomiebetriebe und hunderttausender Arbeitsplätze!
Warum es die Gastronomie besonders trifft?
Die vollständige Schließung der Gastronomiebetriebe führt seit März 2020 zu Umsatzeinbußen von 70 - 100% bei konstanter Kostenstruktur. Unzureichende Soforthilfen können finanzielle Engpässe nicht ausgleichen woraus Massenentlassungen und Insolvenzen resultieren. Der gesamte Gastronomie-Sektor lebt und arbeitet mit knappen Kalkulationen, die das Anhäufen eines Puffers oder das Abbezahlen hoher Kredite zur Überwindung der Krise unmöglich machen.
Für das Überleben der Branche benötigt es:
Damit Gastronomiebetriebe auch nach der Krise überleben können, sind Kredite und Maßnahmenpakete, die weit in der Zukunft liegen keine Handhabe. Um die Gastronomie am leben zu lassen, benötigt es ein entschlossenes und schnelles Handeln. Hierfür fordern wir:
Wiederaufnahme des Betriebes
Schnelle Wiederaufnahme des Betriebes unter wirtschaftlich umsetzbaren, aber Gesundheit wahrenden Umständen
Mehrwertsteuersatz senken
Mehrwertsteuersatz auf 7% senken und rückwirkend zum 01.01.2020 umsetzen.
Kurzarbeitergeld anpassen
Sofortige Auszahlung und branchenspezifische Anpassung des Kurzarbeitergeldes auf 80 bzw. 87%
Steuererlass
Steuererlass statt Steuerstundung
Unterstützer der Initiative Lasst die Gastronomie am Leben
Seit der Regierungserklärung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder am 14.04.2020 haben sich zahlreiche Gastronomen und Unterstützer zu einer Kultur Initiative zusammengeschlossen.
Nehmen Sie Kontakt auf
Sie haben noch Fragen oder möchten die Initiative untersützen?
